50. VÖSI Branchentalk am 23. November 2016

Human Centered Design in der Praxis

Mit menschzentrierter Entwicklung Kosten und Risiko in der Entwicklung von Softwareprojekten senken. Denn menschzentrierte Entwicklung (Human Centered Design) legt den Fokus bereits von Projektbeginn an auf die Bedürfnisse und Anforderungen der Benutzer. Die Auseinandersetzung mit den Benutzern und ihren Anforderungen an die Nutzung erlaubt es rechtzeitig Konzepte zu prüfen und die richtigen Features zu identifizieren. Schließlich sind es Menschen, die sich für ein Produkt, eine Dienstleistung oder ein Service entscheiden und es kaufen.

Gleichzeitig können Projektrisiko und Kosten gesenkt werden: Frühes Einbinden von Benutzern und iteratives Projektvorgehen senken das Risiko an den Benutzern vorbei zu spezifizieren und zu entwickeln. Mängel können rechtzeitig erkannt und kosteneffizient ausgebessert werden.

„Benutzer darf man nicht fragen, denn sie sagen nicht was Sie wollen“. Diese Argumentation hört man immer noch von Projektverantwortlichen, die befürchten, dass die Kosten in der Analyse- und Konzeptphase nach oben schnellen. Dabei sind die dazu notwendigen Werkzeuge, um die Bedürfnisse der Benutzer zu erkennen, geeignete Anforderungen abzuleiten und erfolgreiche Projekte zu verwirklichen, einfach in ihrer Handhabung. Anhand von anschaulichen Beispielen aus der Praxis, stelle Herr Meyer die Werkzeuge vor und zeigte worauf es in der Projektarbeit mit Benutzern ankommt.

Vortragender: DI Ludwig Meyer, PMP   alysis GmbH

Ludwig Meyer, selbständig seit 2002, studierte Informatik, gründete 2011 das IT Unternehmen alysis GmbH und beschäftigt sich seit mehr als 15 Jahren mit Usability Engineering und menschzentrierter Innovation. Als Projekt- und UX-Manager betreut er Softwareprojekte in Industrie, öffentlicher Verwaltung und bei KMUs. Darüber hinaus teilt er seine Erfahrung als Trainer für CPUX und INNUX.